Energieberatung Marlene Diller Dipl.-Ing.(FH) für Wohngebäude Innenarchitektin
Energieberatung                                  Marlene Diller  Dipl.-Ing.(FH)für Wohngebäude                                Innenarchitektin

Förderprogramme

Modernisierungsmaßnahmen für Wohngebäude, technische Maßnahmen zur Energieeinsparung und Schonung der Ressourcen werden von öffentlicher Hand gefördert. Hier sind einige Fördermaßnahmen kurz zusammengefasst:

 

Förderung der KfW (Kreditbank für Wiederaufbau)

1. Energieeffizient Sanieren

 

1.1  Sanierung zum KfW-Effizienzhaus:

Dazu sind umfassende energetische Modernisierungen (Gebäudehülle und Heizungsanlage) notwendig, mit denen das Neubau-Niveau gemäß der Energieeinsparverordnung (EnEV) angestrebt wird. Die Förderung der Modernisierungs-maßnahmen erfolgt entweder durch zinsgünstige Darlehen oder durch Zuschüsse. 

  • Darlehen: Zinssatz z.Zt. 0,75%
    zusätzlich gewährt die KfW abhängig vom erreichten Standard einen Tilgungszuschuss in Höhe von 12,5% bis 27,5% der Darlehenssumme. Die Darlehenshöhe ist auf 100.000 € je Wohneinheit begrenzt. 
  • Zuschuss: An Stelle eines Darlehens kann auch ein direkter Zuschuss beantragt werden. Er beträgt - abhängig vom erreichten Standard - 15% bis 30% von maximal 100.000 € je Wohneinheit.

 

1.2  Einzelmaßnahmen bzw. deren Kombinationen:

Gefördert werden die Dämmung der Außenwände, des Daches, der obersten Geschossdecke und der Kellerdecke, Erneuerung der Fenster, Einbau einer Lüftungsanlage und Heizungserneuerung. Auch hier kann man zwischen der Kreditvariante und der Zuschussvariante wählen.

  • Darlehen: Zinssatzt z.Zt. 0,75 %,
    Tilgungszuschuss: 7,5% der Darlehenssumme
    Darlehenshöhe: maximal 50.000 € je Wohneinheit
  • Zuschuss: 10% von maximal 50.000 € je Wohneinheit

 

1.3 Heizungs-/Lüftungspaket:

1.3.1  Austausch ineffizienter Heizungsanlagen durch effiziente Anlagen in Verbindung mit einer optimierten Einstellung

1.3.2  Einbau von Lüftungsanlagen mit mindestens einer weiteren förderfähigen Maßnahme an der Gebäudehülle

  • Darlehen: Zinssatz z.Zt. 0,75%
    Tilgungszuschuss: 12,5% der Darlehenssumme
    Darlehenshöhe: maximal 50.000 € je Wohneinheit
  • Zuschuss: 15% von maximal 50.000 € je Wohneinheit

 

1.4  Baubegleitung:

Durch einen 50%-Zuschuss gefördert wird die professionelle Baubegleitung durch Sachverständige.

 

  

 

2. Energieeffizient Bauen


In diesem Programm wird der Neubau oder Ersterwerb von energetisch hochwertigen Wohngebäuden (KfW-Effizienzhäuser) durch zinsgünstige Darlehen gefördert. Auch die Erweiterung bestehender Gebäude durch abgeschlossene Wohneinheiten oder die Umwidmung bisher nicht zum Wohnen genutzter Gebäude als Wohngebäude zählen dazu, sofern sie die Anforderungen erfüllen.
KfW-Effizienzhäuser müssen deutlich über dem von der Energieeinsparverordnung (EnEV) geforderten Niveau für Neubauten liegen. Der Zinssatz beträgt z.Zt. ab 1,26 %. Zusätzlich erhält man - je nach erreichtem Effizienzhausstandard - einen Tilgungszuschuss zwischen 5% und 15% der Darlehenssumme. Die Darlehenshöhe beträgt 100.000 € je Wohneinheit.

 

 

Nähere Informationen und aktuelle Zinssätze unter: www.kfw.de

 

Förderung des BAFA

1  MAP

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert die Nutzung von erneuerbaren Energien im Rahmen des Marktanreizprogramms (MAP). Für Bestandsgebäude gibt es Zuschüsse für

  • Solaranlagen zur ausschließlichen Warmwasserbereitung und zur kombinierten Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung
  • Biomasseanlagen (Pelletöfen mit Wassertasche, Pellet- und Scheitholzkessel, Hackschnitzelanlagen)
  • Wärmepumpen


Beispiel: Im Gebäudebestand wird der Einbau eines Pelletkessels mit entsprechendem Pufferspeicher mit mindestens 3.500,-€ bezuschusst. Wird die Anlage in ein sehr gut wärmegedämmtes Gebäude eingebaut, erhält man zusätzlich einen Effizienzbonus in Höhe von 1.750,- €. Der Kombinationsbonus (500,- €) kann gewährt werden, wenn gleichzeitig eine förderfähige Solaranlage installiert wird. 

 

2  Anreizprogramm Energieeffizienz

Zuschüsse für den

  • Ersatz alter Heizungsanlagen (Gas oder Öl, keine Brennwerttechnik) durch Biomasseanlagen oder Wärmepumpen
  • bzw: Modernisierung der Altanlage durch die Integration einer heizungsunterstützenden Solaranlage

Optimierung des gesamten Heizungssystems ist erforderlich

 

Zuschuss:  20% des MAP-Zuschusses

                   600 € Zuschuss für Optimierung des Heizungssystems


3  Nachträgliche Optimierung bereits geförderter Anlagen

die Anlage muss zwischen 3 und 7 Jahre alt sein

 

4  Heizungsoptimierung

Ersatz von Heizungs- und warmwasserzirkulationspumpen durch hocheffiziente Pumpen sowie hydraulischer Abgleich

 

 

Nähere Informationen unter: www.bafa.de

 

 

 

 

Auch manche Bundesländer, Kommunen und Energieversorgungsunternehmen haben Förderprogramme entwickelt.

 

Die jeweils günstigsten Maßnahmekombinationen und die damit verbundenen Fördermöglichkeiten können am besten im Rahmen einer Energieberatung ermittelt werden.

 

 

 

 

Stand 24.10.2018

 

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