Energieberatung Marlene Diller Dipl.-Ing.(FH) für Wohngebäude Innenarchitektin
Energieberatung                                  Marlene Diller  Dipl.-Ing.(FH)für Wohngebäude                                Innenarchitektin

Förderprogramme

Modernisierungsmaßnahmen für Wohngebäude, technische Maßnahmen zur Energieeinsparung und Schonung der Ressourcen werden von öffentlicher Hand gefördert. Hier sind einige Fördermaßnahmen kurz zusammengefasst:

 

Förderung der KfW (Kreditbank für Wiederaufbau)

1. Energieeffizient Sanieren

 

1.1  Sanierung zum KfW-Effizienzhaus:

Dazu sind umfassende energetische Modernisierungen (Gebäudehülle und Heizungsanlage) notwendig, mit denen das Neubau-Niveau gemäß der Energieeinsparverordnung (EnEV) angestrebt wird. Die Förderung der Modernisierungs-maßnahmen erfolgt entweder durch zinsgünstige Darlehen oder durch Zuschüsse. 

  • Darlehen: Zinssatz z.Zt. 0,75%
    zusätzlich gewährt die KfW abhängig vom erreichten Standard einen Tilgungszuschuss in Höhe von 25% bis 40% der Darlehenssumme. Die Darlehenshöhe ist auf 120.000 € je Wohneinheit begrenzt. 
  • Zuschuss: An Stelle eines Darlehens kann auch ein direkter Zuschuss beantragt werden. Er beträgt - abhängig vom erreichten Standard - 25% bis 40% von maximal 120.000 € je Wohneinheit.

 

1.2  Einzelmaßnahmen bzw. deren Kombinationen:

Gefördert werden die Dämmung der Außenwände, des Daches, der obersten Geschossdecke und der Kellerdecke, Erneuerung der Fenster und Haustüre, Einbau einer Lüftungsanlage, Erstanschluss an Nah- oder Fernwärme und Optimierung der Heizungsanlage.Auch hier kann man zwischen der Kreditvariante und der Zuschussvariante wählen.

  • Darlehen: Zinssatzt z.Zt. 0,75 %,
    Tilgungszuschuss: 20% der Darlehenssumme
    Darlehenshöhe: maximal 50.000 € je Wohneinheit
  • Zuschuss: 20% von maximal 50.000 € je Wohneinheit

 

1.3  Baubegleitung:

Durch einen 50%-Zuschuss gefördert wird die professionelle Baubegleitung durch Sachverständige.

 

  

 

2. Energieeffizient Bauen


In diesem Programm wird der Neubau oder Ersterwerb von energetisch hochwertigen Wohngebäuden (KfW-Effizienzhäuser) durch zinsgünstige Darlehen gefördert. Auch die Erweiterung bestehender Gebäude durch abgeschlossene Wohneinheiten oder die Umwidmung bisher nicht zum Wohnen genutzter Gebäude als Wohngebäude zählen dazu, sofern sie die Anforderungen erfüllen.
KfW-Effizienzhäuser müssen deutlich über dem von der Energieeinsparverordnung (EnEV) geforderten Niveau für Neubauten liegen. Der Zinssatz beträgt z.Zt. ab 0,75 %. Zusätzlich erhält man - je nach erreichtem Effizienzhausstandard - einen Tilgungszuschuss zwischen 15% und 25% der Darlehenssumme. Die Darlehenshöhe beträgt 120.000 € je Wohneinheit.

 

 

Nähere Informationen und aktuelle Zinssätze unter: www.kfw.de

 

Förderung des BAFA

1  MAP

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert die Nutzung von erneuerbaren Energien im Rahmen des Marktanreizprogramms (MAP). Für Bestandsgebäude und Neubauten gibt es Zuschüsse für

  • Solaranlagen zur ausschließlichen Warmwasserbereitung und zur kombinierten Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung
  • Biomasseanlagen (Pelletöfen mit Wassertasche, Pellet- und Scheitholzkessel, Hackschnitzelanlagen)
  • Wärmepumpen
  • Erneuerbare Energien Hybridheizung

Förderung: 30% bis 35% der Bruttoinvestitionskosten

zusätzlich 10% Zuschuss beim Austausch einer alten Ölheizung
 

 

2  Heizungsoptimierung

Ersatz von Heizungs- und Warmwasserzirkulationspumpen durch hocheffiziente Pumpen sowie hydraulischer Abgleich

Förderung: 30% Zuschuss auf Nettoinvestitionskosten

 

 

Nähere Informationen unter: www.bafa.de

 

 

Auch manche Bundesländer, Kommunen und Energieversorgungsunternehmen haben Förderprogramme entwickelt.

 

Die jeweils günstigsten Maßnahmekombinationen und die damit verbundenen Fördermöglichkeiten können am besten im Rahmen einer Energieberatung ermittelt werden.

 

 

 

 

Stand 25.02.2020

 

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